Endlich alles wieder gut: Hochwasser Schäden halten sich in Grenzen

Fotos vom Hochwasser

Endlich ist alles wieder gut. Dass es so dramatisch werden sollte, ahnten wir noch nicht, als wir Sonntag abend den Anruf unseres Vermieters Josef Stiglmayr erhielten, in dem er uns mitteilte, die Feuerwehr hätte ihn aufgefordert, alle Kellergeschosse zu räumen. Innerhalb weniger als einer halben Stunde waren über 30 Helfer vor Ort (überwiegend Mitglieder der Stadtkapelle Pfaffenhofen!), die sämtliche Gegenstände in die oberen Stockwerke trugen und uns halfen, sämtliche Türen und Tore mit Sandsackbarrieren zu sichern.

Zwei Stunden später war dann das Wasser da. Der Flutgraben hinter unserem Haus brach auf, so dass sich das Wasser auf etwa 1,70m Höhe vor der Türe und den Fenstern aufstaute. In den Konzertsaal drang das Wasser langsam durch Ritzen in Türen und Fenstern ein und stieg gemächlich an. Durch beständiges Pumpen der Feuerwehr Dürnzhausen konnte der Wasserstand im Saal auf etwa 30 bis 40 Zentimeter gehalten werden, so dass größere Schäden vermieden werden konnten.

Ein besonderer Dank geht an unseren Vermieter Josef Stiglmayr, der höchstpersönlich die gesamte Nacht hindurch bei uns und unserem Nachbarn mitgeholfen hat, Dinge aus den Kellerräumen nach oben zu tragen, bis hin zur totalen Erschöpfung! Ebenso an die Feuerwehr Dürnzhausen, die die gesamte Nacht hindurch gegen das Wasser im Saal gekämpft hat!

Am nächsten Tag dann war das ganze Ausmaß erst sichtbar. Die dramatischen Fotos lassen erahnen, wie wir uns gefühlt haben. Gottseidank waren nahezu alle wichtigen Dinge bereits in die oberen Stockwerke gestopft worden.

Und dann ging sie los: Die unglaubliche Hilfe-Welle! Fast schon im Minutentakt strömten Helfer herbei, die sich nicht einmal die Zeit nahmen, sich vorzustellen, sondern gleich loslegten: Das Wasser wurde nach draußen geschoben und aufgesaugt, das beschädigte Inventar sofort demontiert und abtransportiert, das Chaos in den oberen Stockwerken wurde beseitigt und alles in ein nahe gelegenes Lager (im ersten Stock!) verbracht. An dieser Stelle vielen Dank an alle, die da waren – von vielen wissen wir nicht einmal den Namen!

Bereits Dienstag abend waren wir an dem Punkt angekommen, dass der gesamte Saal leer geräumt und grob gesäubert war. Das ging so schnell, das war fast schon wie ein Film im Zeitraffer. Bereits am Mittwoch konnten wir wieder (fast) im Normalbetrieb fahren.

Wir bedanken uns ausdrücklich bei allen Helfern, die vollkommen uneigennützig so unkompliziert gekommen sind und mitgeholfen haben! Ohne Euch wären wir jetzt nicht da, wo wir jetzt sind. Danke!

Jetzt hoffen wir noch, dass die Versicherung die Schäden unkompliziert regelt und die Schäden am Gebäude schnell wieder beseitigt werden, dann kann wieder Ruhe in unseren momentan etwas veränderten Alltag einkehren.

Und außerdem hoffe ich noch, dass dieser üble Muskelkater und diese unendliche Müdigkeit endlich aufhört. 🙂

Euer Team vom intakt Musikinstitut